1 Achte auf die Buffergröße
Je niedriger die eigestellte Puffergröße (in Samples) bei Deinem Audiointerface, umso höher die CPU Belastung und entsprechend auch die Gefahr von Audio Aussetzern. Benutze daher nur eine niedrige Puffergröße, um Noten einzuspielen. Gibt es bei zum Beispiel 32 Samples schon beim Einspielen Störgeräusche wie Übersteuern oder Knacksen, erhöhe die Puffergröße auf 64 Samples.
Ist alles eingepielt, reicht eine Puffergröße fürs Mixing und Mastering von 1024 Samples. Probiere die verschiedenen Puffergrößen aus und achte auf die CPU Auslastung ![]()
2 Bearbeitung von Loops
Manchmal entstehen Störgeräusche auch, wenn man Loops nicht isoliert bearbeitet. Höre Dir die Loops an. Ist da etwa noch ein knacksen zu hören? Dann setze den Loop-Punkt anders, nutze Fade in/outs oder Überblendungen, um Knackser zu vermeiden.
3 Synthesizer
Auch bei der Nutzung von Synthesizern, kann es zu ungewollten Störgeräuschen kommen. Beispiel: Bass-Sound. Hier kann es bei kurzen, knackigen Bass-Sounds zu Störsignalen kommen, wenn die Hüllkurve(n) keinen Attack und auch keinen Release eingestellt hat. Was jetzt genau passiert ist, dass die Hüllkurve versucht von Null auf die maximale Amplitude und dann mit derselben Reaktionszeit wieder auf Null zu gehen.
Obwohl viele Synthesizer dies ziemlich gut können (dank leistungsstarken DSPs), kann ein kleiner Klick am Anfang und Ende jeder Note erzeugt werden. Eine einfache Lösung besteht darin, dem Sound ein wenig Attack und Release hinzuzufügen. Bereits nach ein oder zwei Millisekunden wird das richtige Ergebnis erzielt, und es ist nicht mehr möglich, dass ein Klick ausgelöst wird.